Historischer Rundgang, durch die Geschichte von Nittel, am 30.8.2025

Auch in diesem Jahr und damit schon zum 7. Mal, hatte der Verein der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. wieder zu einem Historischen Rundgang, zu einer Zeitreise durch die Geschichte, eingeladen. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen nutzten 15 Teilnehmer diese Möglichkeit, um mit Spaß und Freude die Geschichte von Nittel zu entdecken.

Hans-Josef Wietor führte die Teilnehmer zu verschiedenen historisch interessanten Punkten im Bereich Nittel. Er berichtete über die seinerzeitigen Geschehnisse und erzählte dazu kleine Anekdoten und kuriose Geschichten die sich einst zugetragen haben.

Um das Erzählte sichtbar werden zu lassen wurden Vergrößerungen von besonderen historischen Fotos gezeigt. So konnten sich die Teilnehmer einen Eindruck davon machen, wie z.B. die Straßen und Gebäude vor 100 Jahren und auch nach dem II. Weltkrieg in Nittel aussahen.

An der Mosel angekommen wurden an Hand von Fotos die verschiedenen Gesichter der Mosel, bei Hochwasser, bei Niedrigwasser und vor deren Kanalisation in den 1960er Jahren gezeigt und die Auswirkungen auf die Menschen die in Nittel lebten verdeutlicht. Zunächst wurde die Mosel betrachtet und mehrere Fotos belegten, dass die Mosel sehr unterschiedliche Gesichter zeigen kann. 

So wurden in den 40er Jahren, bei einem extremen Niedrigwasser, kurzerhand Fahrzeuge organisiert und schon konnte ein wunderbares Fest mitten in der Mosel gefeiert werden. Aber die Mosel kann auch anders. Im Frühjahr 1883 zeigte sie bei zwei Hochwassern ein ganz anderes Gesicht, das noch vielen Nittelern in Erinnerung geblieben ist.

Die Mosel war zu allen Zeiten die Lebensader für Mensch und Tier. Davon zeugt auch der Fund eines Teiles eines Stoßzahnes eines Mammuts beim Umbau des Eisenbahntunnels im Jahr 2009. Mittels einer Radiokarbon Untersuchung wurde festgestellt, dass dieses Mammut nachweislich vor 45.000 Jahren ums Leben gekommen ist. Dieses sehr seltene und interessante Relikt war besonders interessant und konnte direkt in Augenschein genommen werden.

In der Moselstraße angekommen berichtete Hans-Josef Wietor von dem ersten „Schulzentrum“ in Nittel. Denn dort befanden sich die ersten beiden Nitteler Schulen, fast in direkter Nachbarschaft.Hier konnte ein besonderes Relikt der Nitteler Geschichte betrachtet werden. Es war der Stamm einer Eiche der in der ersten Schule in Nittel verbaut worden war. Mittels einer dendrochronologischen Untersuchung des Rheinischen Landesmuseums Trier wurde festgestellt, dass diese Eiche um das Jahr 1740 gefällt wurde. Der Balken war dann in der damaligen Schule verbaut worden. Fast 100 Jahre später, am 30.September 1844 geriet das Strohdach der Schule während des Unterrichtes in Brand. Die Kinder flüchteten in Panik vor dem Feuer die enge Stiege hinunter zum Ausgang. Bei diesem schlimmen Ereignis verloren zwei Kinder ihr Leben. 

Der vorgenannte Eichenbalken, der bei dem Brand der Schule vom Feuer stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, wurde in dem ehemaligen Schulgebäude wieder verbaut und diente als Tragbalken bis zum Abriss des einstigen und ersten Schulgebäudes im Jahr 2021.

Während des Rundganges wurden mehrfach Bildvergrößerungen gezeigt die dokumentierten wie die Straßen sich nach dem II. Weltkrieg darstellten.

Unterwegs wurden weitere Fotos von Nitteler Besonderheiten gezeigt, z.B. der Schweinehirt der die Tiere alltäglich durch das Dorf führte, ein Pferd, welches in der Gaststätte von Holbachs Gretel am Tresen stand und vermutlich oder hoffentlich auch etwas zu trinken bekam.

Der Weg führte auch zum Halfenhaus in der Moselstraße. 

Auch über die Pfarrkirche St. Martin und das ehemaligen Pfarrhaus gab es viel Interessantes zu berichten, u.a. auch, dass die erste Kirche in Nittel vermutlich in der fränkischen Zeit, im 8. Jahrhundert erbaut wurde. Die Entstehungsgeschichte des ehemaligen Pfarrhauses zeigt auf, dass es auch in früheren Zeiten manchmal sehr lange dauern konnte bis ein Gebäude errichtet wurde. Im Jahr 1685 nahm der Pfarrer Gerardus Heuart den Gläubigen das Versprechen ab, ein Pfarrhaus zu errichten. Das Pfarrhaus sollte unterhalb der Kirche errichtet werden. Tatsächlich wurde dann aber erst im Jahr 1755 mit dem Bau des Pfarrhauses begonnen.

Der Verein der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel freut sich sehr über die Teilnahme der sehr an der Geschichte interessierten Personen am Rundgang.

So ist der „Historische Rundgang“ ein kleines Mosaiksteinchen, um die Geschichte und die Menschen im Ort näher zusammen zu bringen und die Geschichte von Nittel, Köllig und Rehlingen zu erkunden, wahrzunehmen und zu bewahren.

Hans-Josef Wietor

Historischer Rundgang in Nittel am 30.08.2025

Gemeinsam die Geschichte von Nittel, Köllig und Rehlingen erkunden, wahrnehmen und bewahren!

Zu einem etwa 1,5-stündigen Rundgang durch die Geschichte von Nittel lädt der Verein  Geschichts-und Kulturfreunde Nittel e.V.  alle Interessierten herzlich ein. 

Die Teilnehmer werden unterwegs an geschichtlich relevanten Stellen in Nittel viele interessante Informationen erhalten und dabei einiges über das Leben und die Menschen aus den zurückliegenden Epochen erfahren. Dabei werden auch besondere Anekdoten und Geschichten die sich zugetragen haben, erzählt. Zudem werden einzigartige Fundstücke aus den vergangenen Jahrhunderten gezeigt und die Geschichte dadurch veranschaulicht.

Die Wanderung wird geführt von Hans-Josef Wietor, der die „Geschichte des Ortes Nittel“ in einem gleichnamigen Buch beschrieben hat und Vorsitzender des Vereines ist.

Termin: Samstag, 30. August 2025

Beginn: 13.00 Uhr

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Treffpunkt: Dorfplatz Nittel

Wir freuen uns sehr über alle teilnehmenden Personen die mehr über die Geschichte und das Leben der Menschen in Nittel und an der Obermosel erfahren wollen.

Ausländische Mitbürger stellen ihr Heimatland vor 2025

Die diesjährige Veranstaltung „Ausländische Mitbürger stellen ihr Heimatland vor“ ist die 13. Auflage dieser Art die von dem Verein Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. durchgeführt wurde.

In den vorausgegangenen Veranstaltungen wurden bereits 25 Länder vorgestellt. Die einzelnen Vorstellungen zeichneten jeweils interessante und beeindruckende Bilder und Begebenheiten des Lebens in den jeweiligen Ländern und Kulturkreisen, die uns sonst meist verborgen geblieben wären und die auch nicht in hochglänzenden Urlaubsprospekten zu sehen sind.

Ein sehr fernes und ein sehr nahes Land wurden den Besuchern der Veranstaltung in exzellenten PowerPoint- Präsentationen vorgestellt: Vietnam und Luxemburg

Mai Nga Tran, Studentin in Trier, berichtete uns – gekleidet in ein traumhaftes Ao Dai (traditionelles Kleid) – über ihr Heimatland Vietnam (amtlich Sozialistische Republik Vietnam – Việt Nam). Mit dem Wahlspruch Unabhängigkeit, Freiheit, Glück erstreckt es sich der Staat in Südostasien entlang der Grenze zu China, Laos, Kambodscha, den Golf von Thailand und des Südchinesischen Meeres. Die Hauptstadt Vietnams ist Hanoi (7 Mio Einwohner), die zweitgrößte größte Stadt ist Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) mit 3,6 Mio Einwohnern. Die Mehrheit der Bevölkerung sind Vietnamesen.

Die Länge des Landes bedingt unterschiedliche tropische Wetterzonen: der Norden hat Frühling, Sommer, Herbst und Winter, der Süden sonniges und regnerisches Wetter. Touristen bewundern die vielen schönen Inseln, die tropischen Wälder und das blaues Meer. Mit mehr als 100 Mio Einwohnern und einer Bevölkerungsdichte von 314 Einwohnern pro km² belegt Vietnam Platz 16 derWeltrangliste. Es herrscht Arbeitskräftemangel teilweise bedingt durch das hohe Durchschnittsalter der Bevölkerung.

In der 400jährigen Geschichte stand Vietnam vor dem 19. Jahrhundert unter der Herrschaft chinesischer Dynastien, von 1884bis 1945 unter französischer Kolonialherrschaft und von 1945 bis 1975 bestand die Teilung in Nord- und Südvietnam. Von 1964bis 1973 scheiterten die Vereinigten Staaten von Amerika im Vietnamkrieg. Die Amtssprache ist Vietnamesisch, das 88 % der Bevölkerung als Muttersprache beherrschen und das seit 1945 in einer eigenen, lateinbasierten Schrift geschrieben wird.

Etwa 81,5 % der Vietnamesen sind Atheisten bei ca. 20 Millionen Buddhisten sowie 6 Millionen Katholiken. Geisterglaube istverbreitet. Besonders beliebt ist unabhängig von der jeweiligen Konfession das Lên đồng- Ritual, bei dem die Schamanin die Geister in Trance um Gesundheit und Wohlstand für die Gastgeber des Rituals bittet.

Die Kleidung ist traditionell je nach Region. Wohnhäuser sind „normal“ gebaut, allerdings gibt es sehr viele Tempel in typischer Bauweise. Für alle Kinder gelten gleiche Chancen, Schulkosten in Klasse 1 bis 5 betragen 5 € im Monat.

Die Vielfalt der vietnamesischen Küche ist unermesslich und regional unterschiedlich. Westliche Gebräuche der ehemaligenKolonialmächte werden bis heute beibehalten, darunter Baguettes, Croissants und Kaffee. Gerichte werden typischerweise außerordentlich heiß, aber kurz gebraten und in Pfannen (Wok) auf hohem offenem Feuer zubereitet. Es dominieren kleineStraßenstände, gekocht wird je nach Angebot des Kochs oder Wünschen des Gastes. Dieser Bericht faszinierte die Zuhörer im Saal und es gestaltete sich ein reger Gedankenaustausch. Am Ende ihresVortrages in hervorragendem Deutsch und unter großem Publikumsapplaus erhielt Mai Nga Tram vom Vorsitzenden des Vereins, Hans-Josef Wietor, einen bunter Blumenstrauß als Dankeschön.

Auch nach diesen interessanten Informationen, die abwechselnd von Cindy van Duyk und Angel Jil Estevan in bester deutscher Sprache vorgetragen wurden, war der Beifall groß. Man hätte noch lange weiter zuhören können.

Cindy van Duyk und Angel Jil Estevan brachten Ihr Heimatland Luxemburg den Zuhörern näher. Luxemburg liegt zwar „vor der Nase“ Nittels, aber genau kennen es nur wenige.

Es gibt weltweit nur ein einziges Großherzogtum – und das ist Luxemburg. Allerdings hat es drei Amtssprachen: Luxemburgisch, Deutsch und Französisch. 1984 wurde Luxemburgisch zur Nationalsprache erhoben Staatsoberhaupt des demokratischen Staates in Form einer konstitutionellen Monarchie ist Großherzog Henri, der im Oktober 2025 nach 25 Jahren Regierungszeit abdanken und das Amt an seinen Sohn Erbgroßherzog Guillaume übergeben wird. Regierungschef seit 2023 ist Luc Frieden. Die Staatsform ist eine parlamentarische Monarchie, wobei dem Großherzog in erster Linie nur noch repräsentative Aufgaben zukommen.

Seit dem Wiener Kongress 1815 ist Luxemburg Großherzogtum und war mit dem Königreich der Niederlande verbunden: der niederländische König war gleichzeitig Großherzog von Luxemburg. Seine Unabhängigkeit erreichte Luxemburg erst 1890.Während des 1. und 2. Weltkriegs war es von Deutschen besetzt und wurde in den 50iger Jahren Mitglied u.a. der NATO, Montanunion, EWG und EURATOM. Der 23. Juni ist Nationalfeiertag und wird mit einem großem Feuerwerk gefeiert, finanziert von der gesamten Bevölkerung i. H. v. 1 € pro Person.

In dem Land, kleiner als das Saarland, leben ca. 672.000 Einwohnern und 170 verschiedene Nationalitäten. Seit 2019 darf dort jeder den weltweit einmaligen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr benutzen, was aber den hohen CO2-Ausstoß bisher nicht verringerte.

Mehr als 100 Burgen und Schlösser, unzählige traumhafte Wanderwege und Klettersteige im ganzen Land sowie die AltstadtLuxemburgs mit Festungsanlagen und den Kasematten locken viele Touristen an, ebenso die großen Feste wie Lichtmess, Buergbrennen (Winteraustreiben) und seit 1340 die Schuberfour (größtes Volksfest Luxemburgs und der Großregion). Weihnachten wurde erst nach dem 2. Weltkrieg übernommen, nachdem amerikanische Soldaten an den Weihnachtstagen Schokolade an die Kinder verteilten.

Die Küche ist deftig, z.B. Judd mat Gaardebounen (Schweinenacken mit Saubohnen), Gromperekichelcher (Kartoffelpuffer), Kniddelen (Mehlknödel), Rieslingspaschtéit (Fleischpastete verfeinert mit aromatischem Riesling und frischen Kräutern). Eine weitere Spezialität ist auch das Luxemburger Rosinenbrot.

Luxemburg mag klein sein, aber es hat eine große Liebe zum Bierbrauen. Um das Jahr 1300 stammen erste Hinweise auf eineKlosterbrauerei in der Abtei Munster in Clausen. Heute ist Luxemburgs Craftbeer-Szene ein Gewerbe aus Leidenschaft. Das Weinbaugebiet Luxemburg heißt Luxemburger Mosel bzw. Miselerland und ist eng mit dem geschichtlichen Geschehen ander Untersauer und Mosel verbunden. Aus den Weinen entstehen u.a. hochprämierte Crémants sowie Schnäpse und Liköre.

Das Dankeschön für Cindy war ein großer Sommerblumenstrauß, Angel dagegen durfte leckeren Nitteler Traubensaft in rot undweiß nach Hause tragen. Beides wurde von Hans-Josef Wietor mit abschließenden lobenden Worten überreicht. (Fotos und Text: Christl Bingas)

Ausländische Mitbürger stellen ihr Heimatland vor

Der neu angebotene Veranstaltungssaal des Gasthauses Dostert-Schmitt war mit etwa 50 Personen sehr gut gefüllt, viele Stühle mussten noch zusätzlich aus der Gaststätte in den schönen Saal gebracht werden. Dies war ein sehr erfreulicher Aspekt, nachdem seit 2020 diese Veranstaltung dem Coronavirus zum Opfer fiel. 

Italien und Griechenland waren zwei Länder, die zwar vielen mehr oder weniger bekannt sind. Dennoch ist es sehr interessant, noch Einzelheiten unterschiedlicher Regionen zu erfahren.

Für Italien erzählte Thalia Comolino über ihr Heimatdorf Carpacco in der Region Udine (Autonome Region Friaul-Julisch Venetien), mit 900 Einwohnern ziemlich kleiner als Nittel. Furlanisch (Friaulisch)  sprechen die meisten Einwohner, es ist die Amts- und Schulsprache in Friaul. Beeindruckend ist der Tagliamento,  der bedeutendste der letzten Wildflüsse der Alpen.

Die Familie spielt eine große Rolle, Nähe ist wichtig, Respekt im Familienleben ist groß geschrieben, gegenseitige Hilfe ist selbstverständlich, Freude am Teilen ist groß,  die Großeltern zu pflegen ist normal, gefeiert werden  gemeinsam die zahlreichen Volksfeste. Die Bevölkerung ist sehr abergläubisch.

Der Geburtsname wird durch die Hochzeit nicht verändert, Kinder können beide Namen tragen. Zur Esskultur gehören viele kleine Portionen auf dem Tisch, Kaffee trinkt man schnell (meist nur nach dem Mittagessen), keine Kaffee-Kuchen-Kultur. Gemeinsam sitzt man sehr lange beim Abendessen. Den Prosciutto St. Danielle räuchern die meisten Familien selbst. Jedes Schinkenstück ist das Ergebnis einer jahrhundertealten Tradition. Der sehr schöne und äußerst interessante Vortrag wurde mit viel Beifall bedankt!

Im zweiten Bericht brachte Theodoros Koromilas den Zuhörern Griechenland näher. Geographische Merkmale, Physische Geographie, Demographie, Geschichte, Wirtschaft, Sitten und Gebräuche, Erfindungen, Berühmte Griechen, Strategische Freundschaften, Tourismus skizzierten die 13 Regionen Griechenlands. Etliche Unterschiede in der Lebensart zu Deutschland wurden aufgezeigt, z.B. Esskultur: Minifrühstück mit 1 Tasse Kaffee und vielleicht einem Croissant, unbedingt 1 Zigarette, Mittagessen etwa 17 Uhr, Abendessen meist gegen 22 Uhr – und das kann sehr lange dauern. Viele kleine Gänge, alles auf separaten Tellern (niemals Tellergericht wie in Deutschland), viel Kaffee, wenig Alkohol, sehr viele Zigaretten. Für zu Hause wird gerne Lieferservice in Anspruch genommen. 

250 Sonnentage locken 32 Millionen Touristen, traumhafte Landschaften und Strände, tausende Inseln im Ägäischen und Ionischen Meer, viele Erdbeben, größter Olivenölproduzent, Wahlpflicht, Militärpflicht, Namenstage wichtiger als Geburtstage, traditionelle Musik und Tänze, Hobbys älterer Männer: Rauchen, Kaffee und Backgammon (Brettspiel) im Kafenio. Alle diese einzelnen Merkmale wurden von Theo Koromilas kommentiert und interessant erklärt. Großer Beifall von allen Besuchern auch für diesen Vortrag, der viel Landesinformationen beinhaltete. 

Zur Erinnerung an Mikis Theodorakis (1925-2021) , dem von allen Griechen geliebten großen Komponisten, sang Christl Bingas das Lied „Arnisi“ – Sto Perigiali (Entsagung) in der Originalsprache griechisch. Dieses Lied mit dem Text des griechischen Literatur-Nobelpreisträgers und Regimekritikers Giorgos Seferis wurde zur Hymne der Widerstandsbewegung gegen die griechische Militärdiktatur von 1967 bis 1970 .

Hans-Josef Wietor, der zu Beginn alle Anwesenden begrüßt und die Kandidaten vorgestellt hatte, bedankte sich herzlich bei den Vortragenden, allen Besuchern und Beteiligten. Er überreichte einen Blumenstrauß an Thalia Cimolino und ein Weingeschenk aus Nittel an Theodoros Koromilas. (Text: Christl Bingas, Fotos: Fred Becker)

Ausländische Mitbürger stellen ihr Heimatland vor 2024

Endlich ist es wieder so weit: „Ausländische Mitbürger stellen ihr Heimatland vor“ ist die erste Veranstaltung dieser Reihe des Vereins der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. seit der Coronastille im Jahr 2020. Thalia Cimolino berichtet über ihr Heimatland Italien und Theodoros Koromilas über sein Heimatland Griechenland.

Sicher sind beide Länder manchen nicht unbekannt Länder – und dennoch werden die Zuhörer Neues über Familien und deren Bräuche sowie die unbekannten Landschaften mit Bergen, Tälern und Stränden erfahren. Gern lässt man sich verzaubern vom Charme der Landesbewohner und einer ungeahnten Anziehungskraft der Landschaft.

Wer hat schon die Möglichkeit, so hautnah aus fremden Ländern Landestypisches zu hören und eine mehr als 1000-jährige Geschichte nähergebracht zu bekommen?

Wann: Freitag, 27. September 2024, 19:00 Uhr

Wo: Gasthaus Dostert-Schmitt, Kirchenweg 5, Nittel, Eintritt: frei

Pflanzliche Schönheiten unserer Heimat

Lichtbildervortrag von Gisela Schuh am 13.09.2024

Die Zuhörer wurden herzlich begrüßt von Hans-Josef Wietor, Vorsitzender des ausrichtenden Vereins der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. Wieder einmal konnte Gisela Schuh, ehemalige Apothekerin in Nittel, mit ihren Fotografien eindrücklich darlegen, dass “Blumen das Lächeln der Erde“ sind. Bei ihren täglichen Spaziergängen mit Hund und Kamera entdeckt sie immer wieder die „Kleinen“ am Wegesrand, die von Vorübergehenden weder entdeckt, noch gekannt werden. Es müssen nicht immer die prächtigen Orchideen oder Rosen sein, über die man sich freuen kann.

Winterkresse, Zimbelkraut, Acker-Gauchheil, Gundermann, alles Pflanzen, die mit ihren winzigen Blüten leicht zu übersehen sind. Wegwarte, Beinwell, Habichtskraut, Wiesenschaumkraut gehören zu den Heilkräutern und blühen wunderschön. Schier orchideenähnlich erscheinen die Blüten der Taubnessel oder des in königsblau blühenden Natternkopfes.

Dies kann nur ein kleiner Auszug sein aus dem umfangreichen Fotoangebot von Gisela Schuh. Oftmals wachsen diese wilden Schönheiten im eigenen Garten und werden unerkannt als solche behandelt und ausgerissen oder gar mit Pflanzengiften entfernt, hier fehlt der Mut zum Ungewöhnlichen. Am Wegesrand hat man sie vor der Nase und sieht sie aus Unkenntnis nicht.

Als gute Hilfe bezeichnete Gisela Schuh das Buch der botanischen Wanderungen zwischen Perl und Koblenz „Die Pflanzenwelt im Moseltal“ oder eine entsprechende Pflanzenerkennungs-App (z.B. Flora incognita), damit Unkräuter als Beikräuter oder eben schöne Blühpflanzen gefunden und respektiert werden können. Zum Ende des interessanten Vortrages bedankte sich Hans-Josef Wietor bei der Vortragenden Gisela Schuh und bei den Zuhörern für ihr Kommen. (Text: Christl Bingas, Fotos: Gisela Schuh)

PFLANZLICHE SCHÖNHEITEN UNSERER HEIMAT 2024

Um die Schönheit unserer heimischen Natur in Bildern festzuhalten, ist Gisela Schuh, vielen bekannt aus ihrer Zeit als Apothekerin in Nittel und als leidenschaftlicher Orchideen- und Pflanzenfan,  ständig mit Hund und Kamera in her heimischen Natur unterwegs. Da man die schönsten Blühwunder oft „vor der Nase“ hat,  ohne sie zu sehen oder gar zu erkennen, präsentiert Gisela Schuh mit ihren wunderschönen Fotografien unsere herrliche heimatliche Pflanzenwelt und beschreibt erzählend deren Schönheit und Eigenheiten. 

(Der vorgesehene Termin am 15. April 2024 musste wegen Unwetter mit Starkregen ausfallen.)

Neuer Termin:

Wann: Freitag, 13. September 2024, 19 Uhr

Wo: Gästehaus Alois Dostert-Schmitt, Kirchenweg 5, Nittel, Eintritt frei 

6. HISTORISCHER RUNDGANG 2024

Zu dem diesjährigen Historischen Rundgang in der Gemeinde Nittel fanden sich, trotz der hohen Temperaturen über 30 Grad, mehr als 20 sehr interessierte Menschen ein.

Immer wieder schattige Stellen aufsuchend führte Hans-Josef Wietor, der Vorsitzende des Vereines, durch Nittel und berichtete über manche Brauchtümer wie z.B. Fronleichnam in den 1960er Jahren, über den Weinbau und die Landwirtschaft, über zahlreiche Veränderungen im Ortsbild von Nittel, über die „Tante Emma Läden“, über die Nitteler „Bartmänner“, über den in Nittel geborenen späteren Erzbischof Peter Josef Hurth und über vieles mehr. Durch zahlreiche vergrößerte Fotos wurden diese Geschehnisse auch optisch dargestellt und veranschaulicht. Zwischendurch sorgten viele kleine Anekdoten, Geschichten und Fotos für Spaß und Heiterkeit, so besonders das Foto eines Pferdes, welches samt Reiter in der Gaststätte Holbach-Ferber an der Theke stand.

HISTORISCHER RUNDGANG 2024

Der Verein der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V., lädt wieder alle Interessierten ein zu einer Zeitreise durch zahlreiche Ereignisse in und um Nittel. Im Rahmen eines Historischen Rundganges wird Hans-Josef Wietor, der Vorsitzende des Vereines, zu besonderen Plätzen in Nittel führen und über Geschichte und Geschehnisse berichten.

Der ca. zweistündige Rundgang findet statt am 

Samstag, 24.08.2024, 13.00 Uhr

Treffpunkt: Am Dorfplatz, Weinstraße. 

Eintritt: frei

Gemeinsam die Geschichte von Nittel erkunden, wahrnehmen und bewahren!

Historischer Rundgang durch Nittel 2023

Der Verein der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. hatte auch im Jahr 2023 wieder zu einem Historischen Rundgang, zu einer Zeitreise durch die Geschichte von Nittel, eingeladen. Bei wunderschönem Sonnenschein nutzten zahlreiche Teilnehmer diese Möglichkeit, um mit Spaß und Freude die Geschichte von Nittel zu entdecken.

Hans-Josef Wietor führte die Teilnehmer zu verschiedenen historisch interessanten Punkten im Bereich Nittel. Er berichtete über die seinerzeitigen Geschehnisse und erzählte dazu kleine Anekdoten und kuriose Geschichten die sich zugetragen haben.

Um das Erzählte zu veranschaulichen wurden Vergrößerungen von historischen Fotos gezeigt.

Besonderen Anklang und großes Interesse fand ein Foto aus dem Jahr 1916 auf dem ein Teil der heutigen Weinstraße, der Bahndamm und die Mosel zu sehen ist. Ohne ein solches Foto ist es kaum vorstellbar, dass sich in einem Zeitraum von etwa 100 Jahren so vieles verändern kann.

Die Bäche die durch den Ort zur Mosel hin fließen haben in mehrfacher Hinsicht Bedeutung für die Nitteler. Zunächst wurde der Name Nittel von der manchmal weißlichen Farbe der Bäche abgeleitet, aus „nidil-aha“ wurde später der Ortsname Nittel.

Über mehrere Jahrhunderte siedelten sich auch mehrere Mühlen an den Bächen an, um die Kraft des Wassers zu nutzen. Einige Gebäude ehemaliger Mühlen sind auch heute noch vorhanden, allerdings durch Umbauten nicht mehr direkt als Mühlengebäude erkennbar.

So ist der „Historische Rundgang“ ein kleines Mosaiksteinchen, um die Geschichte und die Menschen im Ort näher zusammen zu bringen und die Geschichte von Nittel, Köllig und Rehlingen zu erkunden, wahrzunehmen und zu bewahren.

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2021

Sehr geehrte Mitglieder,

die diesjährige Jahreshauptversammlung findet am Freitag, den 01.10.2021, um 19.00 Uhr, im Steakhouse (ehemals Hotel Mühlengarten), in Nittel, Uferstraße 5, statt.

Im Jahr 2020 konnte wegen der Corona Pandemie keine Jahreshauptversammlung durchgeführt werden, deshalb bezieht sich die diesjährige Jahreshauptversammlung auf die Zeiträume 2020 und 2021.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Eröffnung

2. Jahresbericht des Vorstandes für die Jahre 2020 und 2021

3. Rechnungsbericht der Kassenwartin für die Jahre 2020 und 2021

4. Bericht der Kassenprüfer für die Jahre 2020 und 2021

5. Entlastung des Vorstandes für die Jahre 2020 und 2021

6. Neuwahl des Vorstandes

7. Aktivitäten des Vereines im Jahr 2022

8. Verschiedenes

Zu dieser Versammlung sind alle Vereinsmitglieder herzlich eingeladen.

Aufgrund der aktuellen Situation bittern wir um vorherige telefonische Anmeldung der Teilnahme bei Christl Bingas, Tel.: 06584/992684 oder per E-Mail an info@gkf-nittel.de Die zum Zeitpunkt der Versammlung geltenden Hygienemaßnahmen und Auflagen sind einzuhalten.

Mit freundlichen Grüßen,

Hans-Josef Wietor, 1. Vorsitzender

Zum WELTKINDERTAG 2021

Ein Wettbewerb des Vereins Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. für Kinder aus der Gemeinde Nittel

Kennst du die Geschichte des Ortes, in dem du wohnst? Weißt du, dass hier einmal ein echtes Mammut wanderte? Weißt du, dass hier einmal ein Meer mit vielen Muscheln war? Wie alt ist Nittel? Und Köllig? Und Rehlingen? Wo standen die alten Mühlen? Wie heißt die Skulptur neben der Kirche Sankt Martin in Nittel? Erzähle uns, was du in deinem Ort am liebsten magst!

Die Gemeinde Nittel, mit den dazugehörigen Orten Nittel, Köllig und Rehlingen, hat eine große und lange Geschichte, zu der sich der Verein GKF Nittel e.V. verpflichtet hat, sie zu bewahren. Das Erbe ist wichtig. Ob wir in Nittel geboren wurden oder nicht, Nittel ist unser Zuhause. Und genau deswegen sollte dieses nicht vergessen werden.

Wenn ihr am Wettbewerb teilnehmt, helft ihr uns, die Nitteler Geschichte zu schützen und die jüngeren Generationen über die Geschichte und die Zugehörigkeit des Ortes, in dem sie leben, zu informieren. Jedes Kind bis 15 Jahre aus der Gemeinde Nittel, Köllig und Rehlingen kann teilnehmen.

AUFGABE: ein Motiv aus der Nitteler Geschichte aussuchen (als Hilfe www.gkfnittel.de durchblättern) und als Zeichnung, Skulptur oder ein Foto davon, versehen mit einer kleinen Beschreibung, deinem vollständigen Namen und Jahrgang des Autors, zur Moselstraße 31 (Post DHL Nittel) zu bringen, oder per E-Mail an info@gkfnittel.de bis 10. Oktober 2021 senden.

Die besten Projekte werden prämiert (1. Preis 30 Euro und ein Buch „Geschichte des Ortes Nittel“ von Hans-Josef Wietor, 2. Preis 20 Euro, 3. Preis 15 Euro) und während der Fotoausstellung im Oktober 2021 im Bürgerhaus Nittel präsentiert.

Wir freuen uns auf viele Bewerbungen, ob groß oder klein, und wünschen euch viel Spaß bei euren Kreationen!

Seid kreativ und wir sehen uns bald!

Historischer Rundgang durch die Gemeinde Nittel 2021

28 August 2021, Köllig – Der Verein der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. hatte auch in diesem Jahr wieder zu einem Historischen Rundgang, einer kleinen Zeitreise, eingeladen. Obwohl das Wetter nicht einladend war, nutzten zahlreiche Teilnehmer diese Möglichkeit, um mit Spaß und Freude die Geschichte von Nittel, Köllig und Rehlingen zu entdecken.

Hans-Josef Wietor führte die Teilnehmer zu verschiedenen historisch interessanten Punkten. Er berichtete über die seinerzeitigen Geschehnisse und erzählte dazu kleine Anekdoten und passende Sagen aus dem Sagenschatz. Um das Erzählte sichtbar zu machen wurden Vergrößerungen von historischen Fotos gezeigt. So konnten sich alle Teilnehmer, insbesondere die Kinder, ein Bild davon machen.

Die Rochuskapelle, die erstmals 1432 erwähnt wurde, war einer der Schwerpunkte. Dabei wurde deutlich, dass die Kapelle eine sehr wechselhafte Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen erlebt hat. Mehrfach stand sie vor dem Abriss oder dem Verfall, doch immer wieder gelang es den Menschen die Kapelle zu renovieren. Als im Mittelalter die Pest und im Jahre 1860 auch die Cholera in den Dörfern der Mosel viele Menschen das Leben kostete pilgerten die Menschen zur Kapelle und baten den Heiligen Rochus sie vor den ansteckenden Krankheiten zu schützen und um Hilfe um die Krankheit zu besiegen.

Der weitere Weg durch die Geschichte führte nach Köllig. Unterwegs kam die Entstehung des Moseltales zur Sprache. Dabei würde aufgezeigt, wieso auf den Höhen entlang der Mosel an vielen Stellen sehr viele Kieselsteine zu finden sind und wieso sich oberhalb der Felswand bei Nittel Sandgruben befinden, aus denen Sand geholt wurde, um Häuser zu bauen. Rehlingen hat eine einzigartige Besonderheit. Im Jahre 2000 wurde nahe der Mosel bei Baggarbeiten ein gut erhaltener römischer Ziegelbrennofen gefunden. Er stammt wohl aus dem 3. Jahrundert und ist der größte seiner Art in unserer Region.

Weiteres Thema war auch ein Entführungsfall auss dem Jahre 1558. Nittel gehörte zum Herzogtum Lothringen und beiderseits der Mosel gehörte Land zu Nittel. S konnte der lothringische Herzog Zölle bei der Durchfahrt der Schiffe erheben. Dieses führte immer wieder zu Streitigkeiten zwischen den Herzogtümmern Lothringen und Luxemburg. So wurde der Nitteler, der die Zölle erheben musste, von den Luxemburgern entführt und in Grevenmacher festgesetzt. Er sollte wieder in Freiheit kommen, wenn die Erhebung der Zölle abgeschafft wird. nach zähen Verhandlungen veränderte sich nichts. Schließlich entfürhten die Nitteler dann auch einen Bediensteten des luxemburgischen Herzogs und setzen ihn in Nittel fest. Schließlich tauschte man die Entführten wieder aus, die Zölle wurden auch weiterhin erhoben.

Auch dieser dritte „Historische Rundgang durch die Gemeinde Nittel“ ist ein kleines Mosaiksteinchen, um die Geschichte und die Menschen näher zusammenzubringen und die Geschichte von Nittel, Köllig und Rehlingen zu erkunden, wahrzunehmen und zu bewahren. (Text: H.-J. Wietor, Fotos: I. Posaric)

Historischer Rundgang 2021

28. August, 2021, Nittel – Gemeinsam die Geschichte von Nittel, Köllig und Rehlingen erkunden, wahrnehmen und bewahren!

Zu einem etwa 2-stündigen Rundgang durch die Geschichte von Nittel, Köllig und Rehlingen lädt der Verein Geschichts-und Kulturfreunde Nittel e.V. alle Interessierten herzlich ein.

Die Teilnehmer werden unterwegs an geschichtlich relevanten Stellen viele interessante Informationen erhalten und dabei einiges über das Leben und die Menschen aus den zurückliegenden Epochen erfahren.

Menschen beeinflussen die Geschichte durch ihr Handeln und Tun so, wie die Geschichte eines Ortes den Menschen mit all ihren Auswirkungen prägt. Damit ist die Geschichte eines Ortes auch ein Teil der Geschichte seiner Bewohner, ein ständiges Geben und ein Nehmen. Die Wanderung wird geführt von Hans-Josef WIETOR, Vorsitzender des Vereins.

Termin: Samstag, 28. August 2021, 13.00 Uhr, Treffpunkt: St. Rochuskapelle, Nittel

Wir bitten auf dem Rundgang die aktuell gültigen Hygiene- und Abstandsregelungen zu beachten und einzuhalten.

Wir freuen uns auf Sie!

Weißer Winter in Nittel

Nittel – Schnee in Nittel, das ist in den letzten Jahre ein seltenes Ereignis geworden. Denn wenn der Schnee kommt, bleibt er meist nur für eine kurze Zeit. Unser Fotograf Bruno Westerhausen hat diese wunderbaren Momente mit seiner Kamera in wunderschönen Fotos festgehalten, damit sie uns in Erinnerung bleiben. (Fotos: Copyright Bruno Westerhausen, Text: I. Posaric)

Das Jahr 2020 neigt sich langsam dem Ende entgegen. Die Hektik der vergangenen Monate lässt etwas nach. Es wird ruhiger und beschaulicher. Diese Tage möchten wir nutzen, um uns für Ihre Unterstützung herzlich zu bedanken und alles Gute im neuen Jahr zu wünschen…

Zeit für Kunst 1.0.: Bruno Westerhausen, Fotograf (Nittel)

23. bis 25. Oktober 2020, Nittel – sollten im Bürgerhaus Nittel die großartigen Werke von Fotografen Bruno Westerhausen (1945) und Künstler Kurt Westerhausen ausgestellt werden. Leider hat Covid-19 dies verhindert und so muss diese Ausstellung ins Jahr 2021 verschoben werden. Um den Künstler und seine Werke den vielen Interessierten näher zu bringen, stellen wir online diesen interessanten Fotografen vor.

Bruno Westerhausen (1945), Fotograf aus Nittel ist nicht neu im Geschäft. Wir könnten sagen, dass seine Fotografie für ihn eine lebenslange und sehr fruchtbare Leidenschaft ist. Die ersten Erfahrungen in der analogen Fotografie machte er bereits als 12-Jähriger mit einer alten Box-Kamera durch Aufnahmen im persönlichen Umfeld.

Mit der Zeit bildete sich die besondere Fähigkeit des genauen und aufmerksamen Hinsehens aus, die sich bis heute in seinen Bildern wiederfindet. Die Farbfotografie hat ihm neue und aufregende Möglichkeiten in der Bildgestaltung erschlossen und zu malerisch anmutenden Bildelementen geführt. Neben der Landschafts- und Naturfotografie wurde der Weg in Richtung „Abstrakte Fotografie“ zu einer ständigen Herausforderung.

„Vermeintlich Unscheinbares, dem Verfall Ausgeliefertes, Unbeachtetes, Amorphes, wird liebevoll wahrgenommen und durch den künstlerischen Prozess ins Gegenteil verkehrt.“ – Bruno Westerhausen

Seine Fotos entstanden in einem spannenden Prozess des Suchens, Findens, Annehmens und zum Teil Verwerfens der vielfältigen Ablichtungsmöglichkeiten. Dabei bestimmen die vorherrschenden Lichtverhältnisse, das Zusammenspiel von Farben, Form, sowie Strukturen und Kontraste die Bildgestaltung mit.

Über die Europäische Kunstakademie Trier erlernte Bruno Westerhausen den Siebdruck und dadurch neue Gestaltungsmöglichkeiten unter kreativem Einsatz seiner Fotomotive. Die digitale Fotografie entdeckte er für sich im Jahr 2009. Wir freuen uns sehr auf die Austellung im Jahr 2021. Wenn Sie an einer neuen Ausstellung oder Fotos interessiert sind, schreiben Sie uns bitte auf: info@gkfnittel.de. (Fotos: Copyright B. Westerhausen, Text: I. Posaric)

Austellungen: 2016 Bourglinster, Gemeinschaftsausstellung, Luxemburg 2016 Strassen, Gemeinschaftsausstellung, Luxemburg 2007 Bürgerhaus Nittel, gemeinsam mit seinem Bruder Kurt Westerhausen, Künstler, Daun, Deutschland 2003 TUFA Trier, Deutschland 2001 Kreissparkasse Trier – in einer Gemeinschaftsausstellung als Mitglied der Fotografischen Gesellschaft Trier 1994 Stadtbibliothek Konz, Deutschland 1985 Volksbank Gerolstein, Deutschland 1984 Rathaus Gerolstein, Deutschland von 1978 ständige Ausstellungen im eigenen „Café Westerhausen“ bis 1988 in Gerolstein, Deutschland

Pressemitteilung: Covid-19

Sehr geehrte Freunde der Nitteler Geschichte und Kultur,

wir hatten für die Monate August bis Dezember 2020 folgende Veranstaltungen geplant:

29. August, 2020          Historischer Rundgang durch Nittel

12. September, 2020   Kultur-Tour „Auf den Spuren der Römer“

20. September, 2020    Weltkindertag

23.-25. Oktober, 2020   „Zeit für Kunst“: Bruno und Kurt Westerhausen

In Anbetracht der momentan wieder steigenden Infektionszahlen in der Corona-Pandemie haben wir uns dazu entschlossen die vorgenannten Veranstaltungen NICHT durchzuführen. Diese Entscheidung ist uns schwer gefallen, aber wir halten es in Anbetracht der jetzigen Situation und einem sorgsamen Umgang mit der aktuellen Corona-Lage für sinnvoll und angemessen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

In der Hoffnung, dass wir im nächsten Jahr bessere Rahmenbedingungen haben, werden wir die vorgenannten Veranstaltungen in das Jahr 2021 verlagern, damit die interessierten Teilnehmer und wir uns ohne Vorbehalte und mit einem guten Gefühl, der Geschichte und der Kultur von Nittel widmen können.

Wir laden Sie trotzdem gerne ein auch weiterhin unsere Website (www.gkfnittel.de) und die entsprechenden Social Media (Facebook, Instagram, X (Twitter) @gkfnittel) zu nutzen und zu besuchen. Dort gibt es viele Möglichkeiten sich über interessante geschichtliche und kulturelle Dinge zu informieren und daran teilzunehmen.

Bleiben Sie gesund und hoffentlich bis bald.

Hans-Josef Wietor

1.Vorsitzender

Der Heilige Rochus, die Rochuskapelle und ansteckende Krankheiten

Nittel – Seit Menschen auf der Erde leben, wurden sie immer wieder von verschiedenen und teils sehr ansteckenden Krankheiten und Seuchen heimgesucht.

In den vergangenen Jahrhunderten waren dies z.B. Typhus, die Pest, die Cholera, die Pocken. Auch wenn die Krankheiten noch so lebensbedrohlich waren und viele Opfer forderten, die Menschen fanden immer einen Weg um die Krankheit zu besiegen. Auch die Menschen in Nittel und an der Obermosel blieben davon nicht verschont. Im Laufe des 30-jährigen Krieges (1618-1648) wurden die Menschen in unserer Heimat, etwa ab 1630, tief in die kriegerischen Auseinandersetzungen mit all ihren furchtbaren Begleiterscheinungen hineingezogen. Viele Dörfer wurden geplündert und niedergebrannt, viele Männer, Frauen und auch Kinder wurden auf grausame Art und Weise gefoltert, geschändet und sehr viele von ihnen verloren ihr Leben. Als die Soldaten ihr grausames Werk vollendet hatten, wurden die überlebenden Menschen an der Obermosel von Seuchen, hauptsächlich von der Pest, heimgesucht. Da die Menschen dieser Krankheit damals hilflos gegenüberstanden, fielen auch ihr zahlreiche Menschen zum Opfer. So wurde nach der Beendigung der Kriegshandlungen notiert, dass z.B. die Orte Rehlingen und Söst in dieser schlimmen Zeit durch die Kriegseinwirkungen und die Pest fast alle ihre Einwohner verloren.

Nittel gehörte damals zum Herzogtum Lothringen und der Beamte, der damals die lothringischen Steuern in Nittel eintreiben sollte, vermerkte ganz kurz und knapp, dass „Nittel nichts geben kann!“ Aus diesem Vermerk lässt sich erkennen, dass es den Einwohnern in Nittel wohl ähnlich ergangen war, wie vielen anderen Orten. Weiterhin ist überliefert, dass die Bevölkerung in Nittel im Frühjahr 1866 von einer sehr ansteckenden Krankheit, der Cholera, heimgesucht wurde. Der Krankheitsherd war wohl ein Brunnen in der „Mottergasse“. Damals mussten die Menschen das von ihnen benötigte Wasser aus zahlreichen Brunnen im Ort holen, eine zentrale Wasserversorgung, so wie wir sie heute kennen, gab es damals noch nicht. Nachdem die Menschen dort ihr Wasser in diesem Brunnen geholt und getrunken hatten, wurden sie von schrecklichem Durchfall geplagt. Dann stellten sich heftige Krämpfe ein, bei denen die Menschen laut aufschrien von Schmerzen. Ihre Haut färbte sich dunkel, ihre Kräfte schwanden zusehends und meist wurden sie nach 2 bis sechs Tagen durch den Tod von ihrem Leiden erlöst.

Pastor Bersdorf meldet dem Generalvikariat in Trier, dass Nittel seit dem 11. März 1866 von der Cholera heimgesucht wurde und am 13. März schon 29 Menschen an der Cholera erkrankt waren. Die Menschen hatten kein rechtes Mittel gegen die Epidemie. Sie bestreuten die Zugänge zu den Häusern in denen Erkrankte waren mit Kalk und hofften so die Cholera eindämmen zu können. Der damalige Kreisarzt des Kreises Saarburg empfahl Rotwein zu trinken. Viel besser als alle diese Mittel half nach Meinung der Leute damals das Trinken von saurer Milch. Es wurde überliefert, dass ein Mann der von der Krankheit schon schwer gezeichnet war und mit dem baldigen Tod gerechnet wurde eine ganz Schüssel saurer Milch trank und sich daraufhin erholte und wieder gesund wurde. Trotz dieses Erfolges verloren in Nittel annähernd 30 Menschen ihr Leben durch die Cholera. An einem Tag starben sogar 3 Menschen. Der Schreiner Huber musste damals alle anderen Arbeiten einstellen um genügend Totenschreine anfertigen zu können.

In dieser Not suchte man nach Hilfe und entsann sich der Wallfahrtskapelle auf dem Nitteler Berg und dem heiligen Rochus, dem Schutzpatron gegen die Pest und ansteckende Krankheiten. Die Nitteler und die Bewohner der umliegenden Orte pilgerten abends zum Gotteshaus, beteten dort zum heiligen Rochus und baten ihn um Hilfe. Das Kapellengebäude befand sich zu dieser Zeit in einem schlechten Zustand, deshalb gelobten die Menschen, sobald die Cholera besiegt sei, die Kapelle wieder zu einem würdigen Gotteshaus herzurichten. Als die Cholera schließlich besiegt war, vollzogen die Menschen ihr Versprechen und richteten die Kapelle auf dem Berg wieder zu einem würdigen und schönen Gotteshaus her.

Der heilige Rochus wurde in Montpellier in Frankreich geboren. Wann genau er gelebt hat ist unklar, denn als Geburts-und Sterbedaten werden in den Überlieferungen widersprüchliche Daten genannt. Sicher ist, dass er im 14. Jahrhundert lebte und in seinem Leben viele Menschen die an der Pest erkrankt waren heilen konnte. Schließlich erkrankte auch er an der Pest und konnte mit Gottes Hilfe die Krankheit besiegen. Der heilige Rochus ist der Schutzpatron u.a. für die Bauern, die Winzer, die Gärtner und zum Schutz vor ansteckenden Krankheiten und Seuchen.

In der Erinnerung an die Geschehnisse aus dem Jahre 1866 fassten die Menschen den Vorsatz von dieser Zeit an alljährlich am Rochustag zur Kapelle zu pilgern, um dem heiligen Rochus zu danken, ihn um gute Ernten für die Bauern und Winzer zu bitten und die Menschen vor ansteckenden Krankheiten und Seuchen zu bewahren. Seit vielen Jahren wird in Nittel am dritten Wochenende im August die Rochuskirmes gefeiert. Ein fester Bestandteil der Rochuskirmes ist auch die Pilgerung zur Rochuskapelle am 16. August, dem Tag des heiligen Rochus, an der alljährlich zahlreiche Menschen aus Nittel und Umgebung teilnehmen. (Text und Foto: H.-J. Wietor)

Ausländische Mitbürger stellen ihr Heimatland vor

7. März, 2020 Gasthaus Holbach-Müller, Nittel – Rund 65 Besucher ließen sich von den exzellent vorgetragenen Berichten über die extrem zuckerverehrenden Ägypter sowie den bohnenvertilgenden Brasilianern in ihren Bann ziehen.

Maha SEIF ELNASR präsentierte ihr Heimatland Ägypten launig und humorvoll gemäß dem Wahlspruch von Om Kalthum und Ahmed Ramy „Das Ägypten, das in meinen Gedanken und in meinem Gaumen lebt“.

100 Millionen, dem täglichen und auch politischen Witz sehr zugeneigte Einwohner haben Probleme mit Pünktlichkeit, Perfektionismus, „nein“ oder „weiß nicht“ sagen, leise sprechen und wenig Körperkontakt halten. Gesprochen wird Ägyptisch-Arabisch. Konträr zu Deutschland sind im Paradies für Vegetarier und Veganer nicht nur die Essenszeiten (mittags 16 Uhr, abends 23 Uhr), sondern auch die vielen Gemüse- und Obstsorten, die in Deutschland niemand kennt.

Kartoffeln sind Gemüse und werden auch als Füllung in Brötchen serviert. Reis in allen Variationen von weiß bis dunkelbraun (wegen des karamellisierten Zuckers) sind tägliche Beilagen, Gemüsefüllungen oder sehr süße Nachspeisen mit vielen Nüssen und „Eish“, das Wort für Brot, das auch „Leben“ bedeutet. Fisch und Meeresfrüchte werden anders zubereitet. Foul medammes (Saubohnen), Taameyya (wie Falafel), Feteer (Blätterteigkuchen süß oder salzig)  Koshari (Nationalgericht mit Reis, Kichererbsen, Linsen und weiteren vielen Zutaten und Gewürzen) sind die berühmtesten Gerichte. Taameyya auf Spießchen und Feteer süß mit Zuckerrohrsirup und Akazienhonig bekamen alle Besucher als kleine Kostprobe.

Warum Capoeira eine Mischung aus Tanz und Kampfsport ist? Den Sklaven in Brasilien war das Erlernen der Selbstverteidigung verboten und so entstand ein Kampfsport, der wie ein Tanz aussah, zur Täuschung ihrer Besitzer. Fred BARRETO ließ sein Heimatland Brasilien in vielseitigen Facetten sehr humorvoll vor den gebannt zuhörenden Besuchern vorüberziehen. 

Vom Portugiesischen Seefahrer Pedro Alvares Cabral 1500 „entdeckt“, der die Einheimischen Indios benannte in der Annahme, er sei in Indien gelandet und die von Portugiesen als Sklaven mitgebrachten Afrikaner sind die drei Stammeltern der meisten Brasilianer: Portugiesen, Indios und Afrikaner. Nach Abschaffung der Sklaverei kamen neue Einwanderer aus Italien und Deutschland. So gibt es eine Stadt, in der hauptsächlich Deutsch gesprochen wird und die Stadt Blumenau mit einem eigenen Oktoberfest und ihrem Bier namens  „Bavaria“ oder „Eisenbahn“.      

Das größte südamerikanische Land hat mit Sao Paulo die größte Stadt auf dem Kontinent Amerika, mit dem Amazonas den größten tropischen Regenwalt der Welt und mit Salvador die Stadt im Bundesstaat Bahia – dem Heimatland von Fred Barreto, die den größten Anteil an Menschen afrikanischer Abstammung hat, was sie kulturell so reich macht. Das bahianische Lieblingsessen vor allem der Kinder ist Beiju, ein Pfannkuchen aus Tapioca oder Maniok, gefüllt süß oder würzig. Fred Barreto hatte einen Topf schwarzer Bohnen auf Brasilianische Art gekocht und mitgebracht, zur Gaumenfreude aller Besucher. Eine großartige Kostprobe bekamen die Gäste vom mitreißenden Bluesrock, mit dem Fred Barretos virtuoses Gitarrenspiel und seine kräftig-weiche Stimme  die Anwesenden zum Mitsingen animierte, begleitet von seinen Söhnen Lucas am Keyboard und Julian an der Gitarre. Stürmischer Beifall für die Familienband!

Der 1. Vorsitzende Hans-Josef Wietor bedankte sich bei den zahlreichen Zuhörern für ihr Kommen, bei Maha SEIF ELNASRi mit einem Frühlingsblumenstrauss und bei Fred BARRETO mit einem Weinpräsent. Es war auch 2020 wieder ein Abend mit vielen interessanten Facetten über ferne Länder und ein Beitrag zur Völkerverständigung.  (Text und Fotos: C. Bingas)

Ausländische Mitbürger stellen Ihr Heimatland vor

In Nittel wohnen Menschen aus 48 Nationen zusammen. Dieses Jahr über Kultur, Musik, Bräuche, Kochkünste und das alltägliche Leben berichten aus

Ägypten: Maha SEIF ELNASR und Brasilien: Fred BARRETO

Ein Abend voller interessanter Dinge und ein kleines Konzert mit brasilianischer Musik! Verpassen Sie es nicht!

Wo: Gasthaus Hollbach-Müller, Kirchenweg 15, Nittel

Wann: Samstag, 7. März, 2020, 19:00 Uhr, Eintritt: frei

Die Sternsinger aus Nittel

6. Januar 2020, Nittel – „Der Brauch des Sternsingens ist Hunderte Jahre alt. Er geht auf die biblischen Sterndeuter aus dem Morgenland zurück, die „aus dem Osten nach Jerusalem (Mt 2,1)“ kamen, um Jesus zu huldigen: „Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar (Mt 2,10).“ (www.katolisch.de)

„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ heißt das Leitwort der weltweit größten Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren und darauf aufmerksam machen, wie wichtig Frieden gerade für Kinder und Jugendliche auf der Welt ist. In 2020 die Sternsinger wollen zeigen, dass jeder zu einem friedlichen Miteinander in seinem Umfeld beitragen kann. Ein respektvoller und unvoreingenommener Umgang miteinander macht auch eine Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen möglich.

Die Sternsinger aus Nittel haben ihren Segen für das Jahr 2020, 20*C+M+B+20 „Christus mansionem benedicat“ = „Christus segne dieses Haus“, auch in zahlreiche Häuser in Nittel gebracht. (Text und Fotos: I.P.)

„Weihnachten ist nicht nur eine besinnliche Zeit in der wir über die Geschichte nachdenken, sondern auch über die Menschen, die uns besonders nahe standen, oder von denen wir etwas lernen konnten. An Weihnachten einfach mal all jenen Danke sagen, die uns begleitet und unterstützt haben, ist ein besonderes Weihnachtsgeschenk. Und wenn uns bewusst wird, dass die Zeit, die wir uns für einen anderen Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht und des Lebens verstanden.“

Das Jahr 2019 hat uns viel neues gebracht, neue Freunde, neue Erfahrungen und viele neue Mitglieder.. und deswegen wollen wir diese Zeit nutzen um uns bei Ihnen, für Ihre Begleitung und für Ihre Unterstützung, ganz herzlich bedanken.

Der Vorstand des Vereins Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. wünscht frohe Weihnachten, Gesundheit und einen guten Rutsch in das Jahr 2020.

Benefizkonzert „Hilfe für Tim“ sammelt 6.644,63 Euro

8 Dezember 2019, Bürgerhaus Nittel Was für ein Abend, welch ein Konzert! Ca. 300 Besucher stürmten Foyer und Saal, zunächst um die heißen Würstchen, Glühwein, Sekt, Wein, Torten und Kuchen, serviert von Eltern und Erzieherinnen der KiTa St. Martin Nittel, zu genießen und anschließend die wunderschöne Musik. Ein festlich weiß herausgeputzter Weihnachtsbaum schmückte Bühne.

Christl Bingas begrüßte und verabschiedete das Publikum, die Moderation des Programms lag bravourös in den Händen der Jugendlichen Jule Grün und Justus Groß. Kristina Esch, Initiatorin der Veranstaltung und Erzieherin in der KiTa St. Martin, Nittel,  Bhakti mit Yen und AnYa, Manfred Mai mit Tochter Johanna, Christl Bingas mit Yen, der Chor der Grundschule Nittel, sowie die „Singvögel“ der KiTa Nittel begeisterten mit ihren unterschiedlichsten Gesangsdarbietungen das Publikum. Nach dem abschließenden gemeinsamen Song „Let it bee“ von den Beatles rauschte stürmischer Beifall durch den Saal, die Besucher waren begeistert.

Aus 900 Losen wurden unzählige gesponserte große und kleine Preise gezogen. Gesamterlös dieser wunderschönen Benefizveranstaltung „Hilfe für Tim“ erbrachte 6.644,63 €, ein wahrlich stattlicher Betrag, für den sich die Veranstalter beim Publikum von Herzen bedanken.

Einen Herzlichen Dank an die Initiatorin Kristina Esch, an alle Mitwirkenden (vor, auf und hinter der Bühne), Sponsoren und Gäste, die dieses großartige Benefizkonzert ermöglicht haben. (Text: C. Bingas, Foto: M. Clement)

BENEFIZKONZERT: „Hilfe für TIM“

„Es gibt diese unsagbar schweren Tage, in denen sind wir erschüttert und können es nicht fassen. Auf einmal, ganz unwillkürlich, scheint alles anders zu sein. Wir fühlen die Trauer und den Schmerz. Doch auch die finsterste Nacht vergeht, wenn wir uns dem aufgehenden Licht zuwenden.

Wir wollen an diesem Abend mit unseren Stimmen und der Musik, eine Atmosphäre voller Mitgefühl und Wärme entstehen lassen. Wir wollen ein Gefühl der Verbundenheit in unseren Herzen wecken und an diesem 2. Advent die Nächstenliebe feiern.“ Bhakti Hardy Ostarek

Die KiTa St. Martin Nittel veranstaltet am Sonntag, 8. Dezember, 18:00 Uhr im Bürgerhaus Nittel ein Benefizkonzert „Hilfe für TIM – Musik für die Seele“ zu Gunsten des Kindergartenkindes Tim, der bei einem Unfall bei Wasserliesch im September 2019 schwer verletzt wurde. Tim ist vom Kopf abwärts querschnittsgelähmt und derzeit zu Reha-Maßnahmen in einer Spezialklinik in München. Die Familie ist in Not und auch der Verein Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. hilft mit. Ab 17:00 Uhr gemütliches Beisammensein im Bürgerhaus. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Eintritt frei – Spenden sind erwünscht.

Mit großer Tombola: Los Verkauf ab Dienstag 03.12. and der Pforte vom Kindergarten St. Martin Nittel oder ab 17 Uhr am Veranstaltung im Bürgerhaus Nittel.

Musiker: BHAKTI UND YEN, KRISTINA ESCH, CHOR DER GRUNDSCHULE NITTEL, KINDERGARTENCHOR NITTEL, MUSIKVEREIN MOSELLAND NITTEL E.V., FAMILIE MAI 

Sponsoren: Förderverein KiTa Sankt Martin Nittel, Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V., Gääkisch Fraaleit, Weingut Matthias Dostert Nittel, Weingut Gerhard Scheuer Rehlingen, Weingut Günther Scheuer Rehlingen

Wer außerhalb des Konzertes spenden möchte: Konto Bianca Botzem DE67 5935 1040 0140 0046 64 Sparkasse Merzig Wadern, Kennwort „Spendenaktion“.

Spendenscheck an den Musikverein Moselland Nittel e.V.

Zwischen zwei Titeln des mitreißenden Programms „80er Kult(Tour)“, das der Musikverein Moselland Nittel e.V. am 23.11.2019 im Bürgerhaus Nittel bot, konnte Christl Bingas, 2. Vorsitzende des Vereins Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. einen Spendenscheck an Peter Leo Hein, Bürgermeister und 1. Vorsitzender und Daniela Greif 2. Vorsitzende des Musikvereins Moselland Nittel e.V. überreichen.

Die stolze Spendenschecksumme von 342,10 kam bei der diesjährige GKF Veranstaltung „Nittel musiziert 5.0.“ zusammen und wurde zur Förderung der Jugendarbeit an den Musikverein Moselland Nittel e.V. übergeben.

Der Bürgermeister und 1. Vorsitzende des Musikvereins Moselland Nittel e.V. Peter Leo Hein gab nach seinem Dank bekannt, dass diese Spende sofort an die durch einen Verkehrsunfall schwer belastete Familie des Kindergartenjungen Tim weitergegben wird, um deren Unglück zu mindern. Das hat einmal mehr das große Herz der Nitteler Bürger und Vereine gezeigt. Das Benefizkonzert „Hilfe für TIM“ findet statt am 8. Dezember 2019 ab 18 Uhr im Bürgerhaus Nittel. Wir sagen Danke. (Text und Fotos: I.P.)

Ein musikalischer Abend der Extraklasse

Nittel musiziert 5.0. – Ein Abend voller Überraschungen und wunderschöner Melodien, von dem man sich wünscht, dass er nicht endet. Am Samstag den 12. Oktober 2019 wurde das Publikum im mit 250 Besuchern voll besetzten Bürgerhaus Nittel von der Begeisterung der 91 (!) Vortragenden mitgerissen und Beifallsstürme füllten den Raum. Die Nitteler können sich glücklich schätzen, dass in ihren Reihen so viel musikalisches Talent wohnt und vom Verein Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. präsentiert werden kann.

Acht hervorragende Bläser der Combo des Musikvereins Moselland Nittel e.V. begeisterten mit schwungvollen Hits der 80er Jahre und ließen schon mal die Beine der Zuhörer mittanzen. „Zauber der Musik“ von Manfred Bühler, „Mein Moselland“, komponiert vom Dirigenten des Chores Peter Neisius und das lustige Quodlibeth „Jäger und Kuckuck“ von Helmut Barbe intonierte der „Kirchenchor Cäcilia Nittel“. Christl Bingas besang gestenreich die Lieden eines Triangelspielers im Orchester. Mit bravourösem Stimmeeinsatz sangen sich die „Singvögel“ der Kita St. Martin in die Herzen der Zuhörer, während Kristina Esch mit ihrem eindrucksvollem Gesangssolo „All of Me“ von John Legend das Publikum überraschte.

Kontrast bot Elke Wittkowski mit ihrer starken Stimme und perfektem Gitarrenspiel mit den Country Hits „Help Me Make It Trought The Night“ (Kris Kristofferson, Willie Nelson, Dolly Parton) und „Blanket On The Ground (Billie Jo Spears). „Mazās dzērves“ (Die kleinen Kraniche) verzauberten auch in diesem Jahr wieder die Gäste mit ihren schwungvollen lettischen Gesängen und Tänzen in ihren wundervoll bunten Trachten.

Klangvoll und bravurös intoniert der Männergesangverein Wincheringen-Nittel unter der Leitung von Alfred Feltes  „Moskau“ von Ralph Siegel, „Atemlos“ (Kristina Bach, Helene Fischer) und „Und morgen früh küss ich dich wach“ (Jean Frankfurter / Helene Fischer). Sehr eindrucksvoll spielte das hervorragende  klassische Duo Sina Olbrich (Violoncello) und Franca Rieff  (Piano) die schwierigen Kompositionen „Der Schwan“ von Camille Saint- Saëns und „Legende opus 192“ von August Nölck. Die jungen Gäste aus Trier studieren an der Karl-Berg-Musikschule, Sina Olbrich ist 2. Preisträgerin bei Jugend musiziert 2019 Trier.

Ein weiterer Höhepunkt: Bhakti und Yen, ein Duo außerordentlicher Qualität und ungewöhnlicher Zusammensetzung. Yen begleitete mit seiner Geige  die  samtweiche, aber temperamentvolle Stimme von Bhakti, die ihre Gitarre mitsingen ließ. „Knockin‘ On Heaven’s Door“ (Bob Dylan) erklang in eigener Version. „Busy“ gehört zu den mitreißenden Kompositionen von Bhakti, im Duo mit Yen eroberte sie die Herzen des Publikums.

In der „Spendentrompete“ sammelte sich die schöne Summe von  342,10 € an, die dem Musikverein Moselland Nittel e.V. für seine intensive Jugendarbeit zugute kommt. Hans-Josef Wietor, Vorsitzender des Vereins Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. und Moderator dieses Abends, verabschiedete alle Teilnehmer mit „Auf Wiedersehen 2021“. (Text: C. Bingas, Fotos: I.P.)

Wir machen Musik: Nittel musiziert 5.0.

Es ist soweit! Nitteler Bürger und Freunde musizieren für Nitteler Bürger und Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung.

Musikverein Mosella Nittel e.V., Kirchenchor Cäcillia Nittel, Männergesangverein Wincheringen Nittel, Singvögel Kindergarten Nittel, Kristina Esch, Mazās dzērves (Die Kleinen Karniche) lettische Folklore, Elke Wittkowski, Christl Bingas, Sina Olbrich (2. Preisträgerin bei Jugend musiziert 2019 in Trier) mit Franka Rief (piano) und Bhakti & Yen

Wann: Samstag, 12. Oktober 2019, 19:00 Uhr
Wo: Bürgerhaus Nittel, Eintritt frei

Singvögel Kindergarten Nittel

Ihr Können zu Gehör bringen eine schmissige Combo des Musikverein Moselland Nittel e.V. mit Hits der 80er Jahre,  drei völlig unterschiedliche Chöre von ganz jung bis zum reifen Alter mit Pop und Klassik, Kristina Esch mit einem Song von John Legend, die Kinderfolkloregruppe „Mazās dzērves (Die kleinen Kraniche) mit selbst komponierten lettischen Liedern, Elke Wittkowski mit Gitarre und Christl Bingas im Gesangsduo aus der Schlagerwelt der 70er Jahre. Ihre hohe musikalische Begabung präsentieren als Gäste Sina Olbrich, 2. Preisträgerin bei Jugend musiziert 2019 in Trier, begleitet von Franka Rief am Piano.

Bhakti & Yen

Ein weiterer Höhepunkt erwartet die Zuhörer mit dem Musik-Duo Bhakti und Yen, das sich vor nicht allzu langer Zeit in Nittel / Rehlingen eine neue Heimat ausgesucht hat. Die samtweiche und doch temperamentvolle Stimme von Bhakti begleitet Yen virtuos auf seiner Violine.

Anschließend gemeinsamer gemütlicher Ausklang bei einem Glas Sekt unseres Mitgliedes Weingut Horst Frieden. Unser Spendetopf wartet am Ausgang auf ihre Beachtung – der Erlös geht an den Musikverein Moselland Nittel für die Jugendarbeit.

Historischer Rundgang durch Nittel 2019

Kennen Sie schon die Geschichte und die Geschichten von Nittel? Wie die Nitteler im Jahr 882 die Normannen das Fürchten lehrten? Oder wie und wo es im 16. Jahrhundert in Nittel zu einem internationalen Entführungsfall kam? Wo das ehemalige Halfenhaus in Nittel steht? Was es mit der „Pont“ auf sich hat und wo sie sich befand?

Der Verein der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. hatte auch in diesem Jahr wieder zu einem Historischen Rundgang, einer kleinen Zeitreise, am 24.08.2019 eingeladen. Bei wunderschönem Wetter nutzten zahlreiche Teilnehmer diese Möglichkeit, um mit Spaß und Freude die Geschichte von Nittel zu entdecken.

Der Vorsitzende des Vereines Hans-Josef Wietor führte die Teilnehmer zu verschiedenen historisch interessanten Punkten in Nittel. Er berichtete über die seinerzeitigen Geschehnisse und erzählte dazu kleine Anekdoten und passende Sagen aus dem Sagenschatz von Nittel. Um das Erzählte sichtbar zu machen wurden Vergrößerungen von historischen Fotos gezeigt. So konnten sich besonders die Kinder und die Teilnehmer die noch nicht so lange in Nittel leben, ein Bild davon machen.

Die Mosel war einer der Schwerpunkte, dabei spielten die Furten, die Normannenschlacht bei Nittel im Jahre 882 und die Schifffahrt eine große Rolle. An Hand der Fotos wurden auch die verschiedenen Gesichter der Mosel, bei Hochwasser, bei Niedrigwasser und vor der Kanalisation der Mosel, gezeigt. Besonderen Anklang fand auch ein Foto der Dorfjugend, als sie bei extremem Niedrigwasser ein Fest in der Mosel feierte. Die „Pont“ war eine Fähre die über viele Jahrzehnte die Menschen und Tiere trockenen Fußes über den Fluss brachte und so auch eine große Bedeutung hatte.

Auch die Geschichte der Eisenbahn wurde beleuchtet, von den Anfängen um 1870 bis in die heutige Zeit wie die beiden ersten Nitteler Schulen. Hier berichtete Hans-Josef Wietor von der Geschichte der Schulen, auch von dem Brand der ersten Schule im Jahre 1844. Weiteres Thema war auch ein Entführungsfall aus dem Jahre 1558. Zum Abschluss des Rundganges führte der Weg zur Pfarrkirche St. Martin. Auch hier gab es viel zu berichten, u.a. auch, dass die erste Kirche in Nittel vermutlich im 8. Jahrhundert erbaut wurde. Der „Historische Rundgang durch Nittel“ ist ein kleines Mosaiksteinchen, um die Geschichte und die Menschen im Ort näher zusammenzubringen und die Geschichte von Nittel zu erkunden, wahrzunehmen und zu bewahren. (Text und Fotos: I.P.)

Der Verein Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. macht eine Spende für 24. VOR-TOUR der Hoffnung 2019

Die Vor-Tour der Hoffnung 2019 – Benefiz Radtour rollte am Dienstag weiter durch die Region Trier und das Saarland. Angeführt vom Nitteler Bürgermeister Peter Leo Hein und der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner, kam der Tross pünktlich um 9:00 in Nittel an.

Herzlich empfangen wurden rund 80 Radfahrer, darunter einige frühere Spitzensportler und Prominente aus Politik und Gesellschaft sowie dem Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Konz, Herrn Joachim Weber, von der Kita St. Martin und der Kindern der Grundschule Nittel sowie vielen Nitteler Bürgern. Alle zusammen, sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre an diesem frühen Morgen des 13. August 2019. Fleißig eingeübte Lieder klangen aus vielen Kinderkehlen mit Unterstützung des bekannten Kinderlieder- Sängers Oliver Mager und ließen Radfahrer und Zuschauer mittanzen.

Der Verein Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. hat sich mit einer Spende von 350,00 Euro ebenfalls beteiligt. Die Spende wurde Bürgermeister Peter Leo Hein im Namen des Vereins vom 2. Vorsitzenden Paul Trauden überreicht und hat so zu dem großen Spendenscheck aus Nittel mit einer stolzen Summe von 3.057, 34 Euro beigetragen.

Auch unser Vorstandsmitglied Christl Bingas würde auf der Bühne sportlich anerkannt, als erste Deutsche Trampolinmeisterin nachdem die Olympiasiegerin 2004, Anna Dogonadze nicht wie geplant mit auf dieser Tour sein konnte. Nach einer fröhlichen und stimmungsvollen Stunde, gestärkt mit belegten Brötchen, Obst und leckerem Kuchen, setzten die Teilnehmer der 24. VOR-TOUR der Hoffnung ihre Fahrt über Wincheringen, Remich, Schengen, Apach, Perl und Saarburg fort und beendeten zurück in Trier den letzten Tag der erfolgreichen 24. VOR-TOUR der Hoffnung 2019. (Text und Fotos: I.P.)

Zeit für Kunst: Kalifornische Künstlerin Inge Infante stellt im Kunstraum eigenART der Trier Galerie aus

Inge Infante: „Lupin field“

Die in Kalifornien lebende Künstlerin Inge Infante stellt ihre Werke vom

2. – 30. August 2019 im Kunstraum eigenART der Trier Galerie aus.

Inge Infante ist in Deutschland geboren, jährlich besucht sie ihre seit einiger Zeit in Nittel an der Obermosel lebende Schwester Christl Bingas und ist begeistert von der Mosel, dem Moseltal und vor allem der Römerstadt Trier.

Nach einer Ausstellung 2017 im Weingut Karl Sonntag in Nittel, sind ihre Bilder und Kollagen vom 2. – 30. August 2019 im Kunstraum eigenArt in der Trier Galerie zu sehen.

Inge Infante: „Motte“

Die faszinierende Kombination aus Malerei, Zeichnung, Druck, Fotographie und Kollage spiegelt die künstlerische Aussage mit ihrer Liebe zur Musik, zu Reisen und zum Weltgeschehen wider. Sie verarbeitet „Fundstücke“ wie zerrissene Plakate, U-Bahn-Tickets, Eintrittskarten und vieles mehr.

Immer sind ihre Werke eine Einladung zu einer visuellen Reise, die mit den
Lebenserfahrungen des Betrachters mitschwingen können. Inge Infante hat an zahlreichen Ausstellungen in USA teilgenommen. Ihre Arbeiten sind im Besitz internationaler Sammler und auch des Museum of Modern Art in San Francisco.

Wann: 2. – 30. August 2019, 9:30 – 20:00 Uhr (montags bis samstags während der Öffnungszeiten der Trier Galerie)
Wo: Kunstraum eigenART im Basement der Trier Galerie, Fleischstraße 62, Trier

Pressemitteilung: Die neue Website ist online

(Foto: I.Posaric)

Unter dem Motto „Geschichte. Kultur. Zusammen. Erleben.“ präsentiert der Verein Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. seine neue Website:

http://www.gkfnittel.de

Seit seiner Gründung im Jahr 2006 gehört der Verein Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. nicht nur zu den tragenden Säulen des kulturellen Lebens in Nittel an der Obermosel/Südlichen Weinmosel, sondern auch zu dem wichtigsten Hüter der Geschichte von Nittel, Köllig und Rehlingen.

Die neue Website des Vereins wird die Ziele und Werte des Vereins Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. unterstützen und die neuen Projekte fördern, das historische und kulturelle Archiv der Region pflegen und als Hauptanlaufstelle für den Informationsaustausch mit der Öffentlichkeit dienen.

Der Internetauftritt bietet eine klare Übersicht, einfache Navigation und vielfältige Inhalte mit Themenfeldern wie: Geschichte, Kulturgut, Veranstaltungen, Publikationen, Vereinsleben usw.. Dabei liegt der Focus auf:

dem digitalen Archiv des Landschafts- und Denkmalschutzes der Region

der Stärkung der Heimatverbundenheit durch sachliche und fachliche Informationen

der Bereitstellung von Informationen über die Geschichte und Kultur in der Nitteler Region

der Förderung der kulturellen Projekte

die engere Kommunikation mit den Bürgern und

– dem Einsatz für die Erhaltung älterer kultureller Werte für die zukünftige Generationen

Die Zielgruppe sind alle, die in der Region Nittel an der Obermosel wohnen: Jugendliche, Senioren, Touristen, Geschäftsleute, sowie jetzige und zukünftige Bürger und Besucher der Orte Nittel, Köllig und Rehlingen.

Mit der neuen visuellen Identität, den entsprechenden sozialen Medien und einer neuen Website ist der Verein bereit, die Zukunft neu zu gestalten.

Ein Mammut kehrt in seine Heimat zurück

Im Jahre 1875 wurde beim Bau der Eisenbahn zwischen Wellen und Nittel ein sehr gut erhaltener Schädel eines Mammuts gefunden. Dies ist ein sehr seltener Fund, denn die Schädel der Mammuts bestehen aus Röhrenknochen und sind daher extrem bruchempfindlich. Nach einigen Umwegen fand der Schädel damals schließlich eine neue Bleibe im Paläontologischen Institut in Bonn.

Der Verein der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V., hat diesen Mammutschädel ausgeliehen und wird ihn unter dem Motto „Ein Mammut kehrt in seine Heimat zurück“ von Freitag, den 03.05.2019 bis Sonntag, den 05.05.2019 im Bürgerhaus in Nittel ausstellen.

Ein paar Eindrücke von der Eröffnung „Ein Mammut kehrt in seine Heimat zurück“ Geschichtstage Nittel 2019, 3-5.5.2019, Bürgerhaus Nittel (Fotos: I.P.)

Das Mammut lebte und starb schließlich vor etwa 40.000 Jahren. Der Zustand des Zahnvorschubes des Tieres lässt den Schluss zu, dass dieses Mammut bei seinem Tode 20 – 25 Jahre alt war. Ein ausgewachsenes Mammut erreichte eine Schulterhöhe von 2,8 bis 3,7 m und ein Gewicht zwischen 4 und 6 Tonnen. Mammuts lebten bis vor etwa 20.000 Jahren in Mitteleuropa.

Durch diese Ausstellung bietet der Verein der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V. allen Interessierten die einmalige Möglichkeit einen echten Mammutschädel zu sehen, zudem von einem Mammut welches vor 40.000 Jahren in unserer Heimat lebte. Dazu werden wir eine Sammlung von Luftbildern aus dem Jahre 2000 und historische Dokumente und Fotos von Nittel, Köllig und Rehlingen präsentieren.

Herzlich Willkommen bei dem Verein Geschichts- und Kulturfreunde Nittel e.V.,

Der Bereich der heutigen Ortsgemeinde Nittel ist schon seit der Steinzeit besiedelt und der Ort Nittel an der Mosel hat eine lange und spannende Geschichte. Nittel wurde erstmals urkundlich erwähnt unter dem Namen „Nitele“ in einer Urkunde aus dem Jahr 1000.

Foto: Ivana Posaric

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an der Kultur und der Geschichte von Nittel, Köllig und Rehlingen. Auf unserer Website können Sie viel Neues und Interessantes über die Kultur und Geschichte der genannten Orte an der Obermosel erfahren.

Heute wohnen in der Gemeinde Nittel Menschen aus mehr als 48 Nationen zusammen. Diese Menschen beeinflussen durch ihr Handeln und Tun die Geschichte und die Kultur dieses Ortes. Anderseits prägt der Ort die Geschichte und die Kultur der Menschen die hier leben, so sind beide untrennbar miteinander verbunden.

Unter dem Motto Geschichte. Kultur. Zusammen. Erleben., ist im Jahr 2019 viel Interessantes geplant für Alte, Junge, Einwohner und Gäste. Wir hoffen, dass Sie etwas in unserer bunten Auswahl von Geschichts- oder Kulturveranstaltungen für Sich finden.

Bis dann klicken Sie gerne auf unserer Website und Social Media, um etwas Neues zu erfahren oder sich an etwas Altes zu erinnern..

Seien Sie neugierig, es lohnt sich!

Hans-Josef Wietor

1.Vorsitzender